Matratzen Test 2017 – Die Besten im Vergleich

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aktualisiert am 22.10.2017 @ 17:01

Spätestens dann, wenn die alte Matratze durchgelegen ist, Rückenschmerzen oder Verspannungen am Morgen verursacht, ist es an der Zeit, sich nach einer neuen Matratze umzuschauen.

Doch auch aus hygienischen Gründen ist etwa alle 10 bis 14 Jahre ein Matratzenwechsel zu empfehlen. Heutzutage ist die Auswahl unterschiedlicher Matratzenarten und -marken so groß, dass die Entscheidung für eine passende Matratze nicht leicht fällt.

Matratzen Test - Die wichtigsten Fakten im Überblick

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Die Serena Gelmatratze ist insgesamt rund 20 Zentimeter hoch. Besonders an dieser Matratze ist die rund 4 Zentimeter hohe Schicht aus anpassungsfähigem und kühlendem Gelaxschaum, die für eine ideale Gewichtsverteilung über die komplette Oberfläche sorgt.

Darüber hinaus besteht die Matratze aus Kaltschaum im 7-Zonen-Würfelschnitt, der stabilisierend und stützend wirkt, insbesondere im Schulter- und Hüftbereich. Dieser besondere Aufbau lässt ein mittelfestes Liegegefühl entstehen.

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Trotz der Gelschicht ist die Matratze wendbar und von beiden Seiten nutzbar, wobei das Liegegefühl auf der Kaltschaumseite etwas fester ist.

Der weiche, Wärme regulierende Doppeltuchbezug ist aus Polyester und Viskose gefertigt und sorgt für ein angenehmes Schlafklima. Außerdem kann er dank dem 4-seitigen Reißverschluss abgenommen und gewaschen werden.

Die Serena Gelmatratze wurde in Deutschland entworfen und wird auch hier hergestellt. Sie entspricht dem höchsten OEKO-TEX Standard 100, Klasse 1. Ideal geeignet ist die Serena Gelmatratze daher auch für Säuglinge und Kleinkinder. Sie ist in unterschiedlichen Breiten zwischen 80 Zentimeter und zwei Meter erhältlich und 2 Meter lang.

Dabei beträgt das Gewicht je nach Breite zwischen 18 und 36 Kilogramm. Auf die Serena Gelmatratze wird eine Garantie von 10 Jahren gewährt. Um ganz sicher zu sein, dass Sie die richtige Matratze für Ihre Bedürfnisse gewählt haben, können Sie außerdem 30 Tage Probeschlafen.

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Denn Sie erwarten ja, dass die Matratze einige Jahre hält und Ihnen einen bequemen und erholsamen Schlaf ermöglicht. Daher sollten Matratzen stets sorgfältig und individuell ausgewählt werden. Das alles erfahren Sie in diesem Matratzen Test.

Vor der Wahl eines Matratzentyps steht die Frage: Welche Matratze ist die Richtige für mich? Die zu berücksichtigenden Kriterien für den Matratzenkauf und welche Unterschiede bei den verschiedenen Materialien für Matratzen bestehen, erläutere ich in diesem Kaufratgeber.

Als nächstes informiere ich Sie auf fundierte Weise über die verschiedenen Matratzenarten und deren Merkmale. Anschließend gebe ich Ihnen einen Überblick über einige Matratzenhersteller.


Worauf sollten Sie bei einer Matratze achten?

Die richtige Größe

Dass die Matratzengröße zum Bett passen sollte, auf welchem sie verwendet wird, versteht sich von selbst. Darüber hinaus ist es aber auch wichtig, dass die zu wählende Matratzenart zu dessen Lattenrost passt.

Ist das Lattenrost beispielsweise verstellbar, sollte die Matratze eine entsprechende Flexibilität aufweisen. Meist liefern die Produktinformationen der Hersteller Hinweise darauf, für welche Lattenroste eine Matratze geeignet ist.

Bei Bedarf können Lattenroste natürlich auch ausgetauscht werden. In jedem Fall sollten Lattenrost und Matratze perfekt aufeinander abgestimmt sein, um den maximalen Komfort zu gewährleisten.

Raumgewicht, Härtegrad und Stauchhärte

Außer den Maßen kommt zwei weiteren Merkmalen eine entscheidende Bedeutung bei der Wahl einer Matratze zu:

  • dem Raumgewicht - ein Wert, der viel über die Robustheit und Langlebigkeit einer Matratze aussagt. Es sind Matratzen mit einem RG zwischen 20 und 75 erhältlich.
  • dem Härtegrad, von H1 bis H3.

Das Raumgewicht errechnet sich folgendermaßen: Gewicht (in kg) geteilt durch das berechnete Volumen (Länge X Breite X Höhe) der Matratze. Je höher der RG-Wert, desto besser ist die Qualität der Matratze.

Matratzen mit einem Raumgewicht zwischen 20 und 30 halten demnach im Durchschnitt nur wenige Jahre. Ein RG von 35 bis 40 entspricht demgegenüber schon einer etwas besseren Qualität. Diese sind erst nach durchschnittlich 5 bis 8 Jahren durchgelegen und müssen dann erneuert werden.

Eine gehobene, langlebige Qualität für bis zu 10 Jahre bieten Matratzen mit einem RG-Wert von 50 bis 60. RG 75 ist das höchste Raumgewicht bei Matratzen, welches für mehr als 10 Jahre einen einwandfreien Liegekomfort gewährleisten.

​Was bedeutet der Härtegrad?

Beim Härtegrad gibt es drei Stufen. Dabei entspricht der Härtegrad H1 einer recht weichen Matratze, H2 steht für einen mittleren Härtegrad und mit H3 werden harte Matratzen bezeichnet. Welcher Härtegrad für Sie der richtige ist, hängt von Ihrem Körpergewicht ab.

Je mehr Gewicht auf der Matratze aufliegt, desto härter muss die Matratze sein. Auf einer zu weichen Matratze könnte es sonst passieren, dass die Matratze zu sehr nachgibt.

Die Folge davon wäre, dass Sie nicht mehr bequem darauf liegen können oder es zu Beschwerden kommt, weil Sie nicht die passende Schlafposition einnehmen können. Eine zu harte Matratze hingegen passt sich nicht flexibel genug an Ihren Körper an.

Sie gibt zu wenig nach, so dass es dann zu Problemen kommen kann, wenn Sie Ihre Haltung verändern. Je nachdem, wie Sie auf der zu harten Matratze liegen, kann diese sogar schmerzhaft drücken.

Hat Ihre Matratze einen für Sie unpassenden Härtegrad, wachen Sie möglicherweise morgens mit Rückenschmerzen oder Verspannungen auf.

Doch welcher Härtegrad sollte es bei welchem Körpergewicht sein? Grundsätzlich gilt: Weiche Matratzen mit dem Härtegrad H1 sind für Personen mit bis zu 60 kg Gewicht geeignet.

Der Härtegrad H2 ist für Personen bis zu 80 kg optimal. Wer mehr wiegt, für den bietet eine Matratze mit dem höchsten Härtegrad H3 idealen Liegekomfort.

​Was versteht man unter Stauchhärte?

Neben dem Härtegrad sind auch die so genannte Punktelastizität und die Stauchhärte (weitere Informationen) von Bedeutung.

Unter Punktelastizität versteht man die Eigenschaft einer Matratze, dass sie, wenn Sie fest auf einen bestimmten Punkt darauf drücken, nur in diesem Bereich elastisch nachgibt. Die restliche Matratze sollte hingegen stabil bleiben. Dies können Sie beim Ausprobieren der Matratze testen.

Die Stauchhärte hingegen gibt den Grad des Drucks an, die Sie auf die Matratze ausüben müssen, um sie auf eine bestimmte Höhe zusammenzudrücken.

Eine hohe Stauchhärte bedeutet somit, dass eine Schaumstoffmatratze sehr fest ist und entsprechend, sobald Sie den Druck nicht mehr ausüben, rasch wieder in die ursprüngliche Form zurückkehrt.

Damit sagt die Stauchhärte viel über die potentielle Robustheit einer Matratze aus.

Voraussetzungen für ein sauberes Schlafklima

Eine Matratze sollte atmungsaktiv sein und Flüssigkeiten wie Schweiß gut aufnehmen, so dass Sie sich die ganze Nacht durch auf der Matratze wohlfühlen und diese trocken bleibt. Besonders im Winter, wenn Sie sich warm zudecken oder den Raum, in dem Sie schlafen, mehr heizen, doch auch im Sommer speichert das Bett viel Wärme.

Der Körper reguliert seine Temperatur dann durch Schwitzen. Bis zu einem halben Liter Schweiß pro Nacht kann er abgeben. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, eine Matratzenunterlage auf die Matratze zu legen.

Die Matratze selbst sollte jedoch auch Flüssigkeit absorbieren können. Bestimmte Materialien erfüllen dieses Kriterium besser als andere.

So sind zum Beispiel Schaumstoffmatratzen hygienischer und weitaus weniger anfällig für Milbenbefall als Matratzen aus Naturmaterialien. Zudem sind erstere leichter zu pflegen.

Die richtige Pflege ist entscheidend

Überhaupt hat die Pflege einen entscheidenden Einfluss auf die lange Benutzbarkeit einer Matratze. Dazu gehört nicht nur, den Matratzenbezug mindestens alle zwei Monate, besser monatlich bei 60° C zu waschen.

Die Matratze selbst sollten Sie am besten ebenso wie die Bettwäsche regelmäßig nach dem Aufstehen für 2 bis 3 Stunden auslüften lassen und alle drei Wochen auf die andere Seite drehen.

Wenn Sie Flecken aus der Matratze entfernen wollen, muss diese den jeweils verwendeten Reinigungsmitteln standhalten und nach der Fleckenbehandlung gut trocknen können.

Wie bekommt man Blutflecken aus der Matratze?

Sollten die Blutflecken noch frisch sein, dann nehmen Sie einen Lappen und halten ihn unter kaltes Wasser.

Mit dem feuchten Lappen tupfen Sie nun vorsichtig auf den Blutflecken. Nach ein paar Anwendungen sollten die Flecken weg sein.

Sind die Blutflecken aber bereits schon älter bzw. eingetrocknet dann funktioniert der Trick mit dem kalten Wasser leider nicht mehr. Hier empfiehlt sich nun Aspirin.

Lösen Sie eine Aspirin in einem Glas Wasser auf und bearbeiten mit dem Aspirin-Wasser Gemisch die Flecken. Es werden wahrscheinlich mehrere Anwendungen nötig sein. Was auch sehr gut bei eingetrocknetem Blut funktioniert ist Gallseife.


All dies sind triftige Gründe, warum Sie bei der Wahl der richtigen Matratzenart und des Matratzenmaterials die erwähnten hygienischen und klimatischen Aspekte berücksichtigen sollten. Von besonderer Bedeutung sind diese, wenn Sie zu Allergien neigen.

In diesem Fall kommen zudem nicht alle Matratzenarten in Betracht. Achten Sie als Allergiker bei der Matratzenwahl besonders darauf, dass die Matratze auf Schadstoffe geprüft und frei von diesen ist. Bei Matratzen, die mit dem Umweltsiegel "Blauer Engel" gekennzeichnet sind, ist dies gewährleistet. Näheres zu den einzelnen Merkmalen der verschiedenen Materialien von Matratzen erfahren Sie im nächsten Unterpunkt.

Obwohl diese Punkte wichtige Auswahlkriterien bei der Wahl einer Matratze darstellen, ersetzen diese Zahlen natürlich nicht das eigene Probeliegen. Auch, wenn Sie eine Matratze online kaufen, sollten Sie beim Matratzenkauf die Möglichkeit haben, die gewählte Matratze auszuprobieren und bei Bedarf umzutauschen.

Denn ob eine Matratze wirklich hundertprozentig Ihren Bedürfnissen entspricht, bemerken Sie erst in der Praxis.

Welches Matratzenmaterial eignet sich für mich am besten?

Matratzen aus Naturmaterialien wie Baumwolle, Rosshaar, Stroh, Getreidehülsen, Kokosfasern oder Seegras werden ebenso angeboten wie Matratzen mit Polyester, Polyamid und anderen Kunststoffen. Latexmatratzen können aus natürlichem oder künstlich hergestellten Latex bestehen.

Mittlerweile gibt es aber auch viele Matratzenmodelle, welche aus nur teils synthetisch hergestellten Materialien bestehen. Dabei handelt es sich um Materialien, die ganz oder teilweise aus nachhaltigen Rohstoffen gewonnen wurden, wie Viskose oder Lyocell.

Viskose- und Lyocellfasern werden aus dem Cellulose der Bäume hergestellt, jedoch mit unterschiedlichen Verfahren.

Welches Material bei einer Matratze für Sie optimal ist, hängt von Ihren eigenen Ansprüchen und Bedürfnissen ab, aber auch von den praktischen Gesichtspunkten, auf die Sie Wert legen.

Wenn Sie allergisch auf bestimmte Kunststoffe reagieren, sind Matratzen aus einem Naturmaterial beziehungsweise aus einem Material, das aus einem natürlichen Rohstoff hergestellt wird, wie das umweltfreundliche Viskose, eine bessere Wahl.

Zudem rate ich Ihnen in diesem Fall dazu, besonders darauf zu achten, dass die auszuwählende Matratze frei von Zusatzstoffen ist. Ob eine Matratze insgesamt allergikerfreundlich ist, geht häufig aus den Produktangaben des Herstellers oder Anbieters hervor.

Allerdings gibt es auch bei den Naturmaterialien teils merkliche Unterschiede im Liegekomfort. So könnten Matratzen aus 100 % Baumwolle anstrengend werden, wenn Sie die ganze Nacht darauf liegen und sich dabei oft im Bett herumwälzen.

Aus diesem Grund bestehen Baumwollmatratzen meist nicht aus reiner Baumwolle, sondern aus einem Baumwoll-Polyester- oder Baumwoll-Polyamid-Gemisch, was die Matratze dehnbarer macht. Polyester und Polyamid gelten übrigens als unbedenklich für Allergiker.

Schlummerparadies 7-Zonen HR-Kaltschaummatratze Optima Klassik


Schlummerparadies 7-Zonen HR-Kaltschaummatratze Optima Klassik

Die 7-Zonen Kaltschaummatratze der Firma Schlummerparadies ist derzeit eine der meistverkauften Matratzen auf dem Markt.

Das wundert nicht bei dem doch erstklassigen Preis- Leistungsverhältnis.Die Kaltschaummatratze gibt es in den Größen von 80 x 190 cm bis 140 x 200 cm.Sie besteht aus echtem HR Kaltschaum (RG40).

Außerdem ist sie allergikergeeignet und wurde vom TÜV Rheinland zertifiziert. Schlummerparadies gibt auf den Kern ganze 10 Jahre Garantie.

Hier entlang zum 7-Zonen HR-Kaltschaummatratze Optima Klassik Test

Falls Sie zu vermehrtem nächtlichen Schwitzen neigen oder generell ein behagliches und frisches Gefühl beim Liegen auf der Matratze schätzen, empfehlen sich Matratzen aus Viskose und ähnlichen Materialien. Viskose, Lyocell, Modal und Tencel nehmen besonders gut Flüssigkeiten auf und sorgen somit für ein angenehmes Schlafklima.

Dies gilt generell für viele Schaumstoffmatratzen. Des Weiteren sind Matratzen aus Naturmaterialien auf den Markt, die bestimmte Effekte auf die Gesundheit oder das Wohlbefinden haben. Dazu zählen Matratzen mit Algenbeimischungen, die positive Wirkungen auf die Haut haben sollen, und solche mit Aloe Vera, das dem Stoff eine angenehme Geschmeidigkeit verleiht.

Zu jeder Matratze gehört selbstverständlich ein Matratzenbezug. Heutzutage werden Matratzen mit wechselbaren Bezügen versehen, was der Hygiene sehr zugutekommt.

Sehr beliebt sind Frottee- und Jerseybezüge. Beide Matratzenbezüge sind einfach zu handhaben und gewährleisten einen erholsame Nachtruhe, da sie beim Positionswechsel nicht so leicht verrutschen wie etwa Veloursbezüge.

Sie sind atmungsaktiv und nehmen den Schweiß gut auf. Manche Matratzenbezüge sind darüber hinaus versteppt, meist mit einem PE-Faservlies. Grundsätzlich gibt es aber auch Bezüge mit einem Vlies aus Schurwolle, Seidenvlies oder Kamelhaar.

Bezüge mit den letzteren beiden Vliesarten bedürfen einer fachmännischen Reinigung. Schurwollvliese hingegen sind unter Umständen je nach Art waschmaschinentauglich. Früher gab es auch feste Matratzenbezüge, die aus Drillich (einem Mischgewebe aus Baumwolle, Leinen und Chemiefasern) bestanden.

Durch diese Konstruktion konnten die Matratze und der Bezug nicht getrennt voneinander gewaschen werden, was die Reinigung inklusive Trocknung umständlicher machte.

Die wichtigsten Arten von Matratzen im Vergleich

Federkernmatratzen

Federkernmatratze

Recht häufig verwendet werden Federkernmatratzen. Bei diesen sorgen Stahlfedern, die je nach Art der Federkernmatratze unterschiedlich dicht verteilt sind, dafür, dass der Körper sich gleichmäßig und möglichst waagerecht auf die Matratze bettet.

Federkernmatratzen zeichnen sich durch eine gute Robustheit aus. Sie haben ein optimales Raumklima und sind hygienisch, das heißt, sie sind atmungsaktiv und ihr Stoff nimmt Flüssigkeiten optimal auf.

Ein möglicher Nachteil für Geräuschempfindliche könnte das Quietschen der Federn sein. Die Intensität der Geräuschentwicklung variiert jedoch von Matratze zu Matratze.

Bei einer hochwertigen Federkernmatratze, die noch nicht verschlissen ist, sind die Federn durchaus leise. Wenn Sie das Liegen auf einer Federkernmatratze bisher noch nicht gewöhnt waren, kann es insbesondere bei einfachen Federkernmatratzen sein, dass die Federung Ihnen anfangs gewöhnungsbedürftig erscheint.

Ist dies der Fall, empfehle ich Ihnen, falls eine Federkernmatratze in Ihrer engeren Auswahl steht, ein besonderes Augenmerk auf Modelle mit geringer Federung zu legen. Geeignet ist diese Matratzenart für alle nicht verstellbaren Lattenroste.

Ein kleiner Wermutstropfen könnte bei Federkernmatratzen außerdem ihr zumeist etwas höheres Gewicht sein. Dadurch gestaltet sich das Wenden und die Pflege ein wenig kraftaufwändiger.

Daneben gibt es mehrere Unterarten an Federkernmatratzen: Bonnell-Federkernmatratzen, Taschenfederkernmatratzen und darunter wiederum die Variante der Tonnentaschenfederkernmatratzen.

Eine Bonnell-Federkernmatratze besteht aus taillenförmigen, miteinander verbundenen Metallfedern von 2,2 bis 2,5 Millimetern Dicke.

Diese sind mit einer Polsterung aus Schaumstoff abgedeckt. Durch die geringere Anzahl Federn im Vergleich zu Taschenfederkernmatratzen ist die Elastizität von Bonnell-Federkernmatratzen eher flächig ausgelegt. Bei sanftem Druck geben diese Matratzen daher entsprechend weicher nach.

Wird hingegen ein stärkerer Druck ausgeübt, etwa wenn Sie sich schwer ins Bett fallen lassen, ist auch der Gegendruck einer solchen Matratze stärker.

Dadurch reagiert eine Bonnell-Federkernmatratze auf verschiedene Menschen mit unterschiedlichem Gewicht angepasst.

Im Gegenzug kann es durch dieses Verhalten bei dieser Matratzenart zu Abknickungen und Fehlhaltungen der Wirbelsäule und folglich zu Rücken- und Nackenproblemen kommen.

Die Taschenfederkernmatratze ist hingegen rückenfreundlicher. Taschenfederkernmatratzen sind so aufgebaut, dass die Federn sich über etliche Gewebetaschen verteilen, in denen sie sich befinden.

Durch diese Aufteilung und die größere Anzahl Federn ist die Punktelastizität bei diesen Matratzen höher als bei den anderen Federkernmatratzen.

Gleichzeitig sind die Federn aber auch miteinander verbunden, was eine optimale Anpassung der Matratze an den Körper ermöglicht, ohne dass diese zu stark nachgibt oder federt. Aufgrund der Federndichte passt eine Taschenfederkernmatratze vor allem auf Betten mit engem Lattenrost.

Für Lattenroste mit weiterem Lattenabstand eignen sich Federkernmatratzen mit weiterem Abstand der Federn besser. Die Luxusvariante der Taschenfederkernmatratzen bilden Tonnentaschenfederkernmatratzen.

Ihr Name rührt daher, dass die Federn dieser Matratzen tonnenförmig sind. Hierbei stehen die in den Taschen eingebauten Federn eng beieinander. Durch diese Struktur ist ein einwandfreier Liegekomfort ohne Nachschwingen gegeben.

Dafür kostet eine Tonnentaschenfederkernmatratze allerdings auch mehr als eine einfache Taschenfederkernmatratze.

Hier entlang zu den besten Federkernmatratzen

Schaumstoffmatratzen

Schaumstoffmatratze

Wenn Sie es schön warm, ruhig und dabei gemütlich mögen, werden Sie möglicherweise mit Matratzen aus PUR-Kaltschaum oder Visco-Matratzen glücklich.

Ein weiterer Vorteil von Schaumstoffmatratzen ist die einfachere Handhabung durch das geringere Eigengewicht im Vergleich zu Federkern- oder Latexmatratzen.

Außerdem sind sie biegsamer, so dass die Matratzen bei Bedarf leichter transportierbar sind.

Kaltschaum- und Viscoschaum-Matratzen passen auf alle Lattenroste, egal, ob diese fest oder verstellbar sind und unabhängig vom Lattenabstand.

Üblicherweise sind Kaltschaummatratzen in mehrere Zonen eingeteilt, meist 7. Generell reicht bei Zonenmatratzen die Bandbreite an Zonen von 3 bis 9.

Wegen Schadstoffen müssen Sie sie heutzutage bei Kaltschaummatratzen keine Sorgen mehr machen: Für das Aufschäumen der Matratzen wird heute Kohlendioxid als Treibmittel verwendet und kein FCKW mehr. Dafür sind Kaltschaum und Viscoschaum sehr hygienische Materialien.

Eine Schaumstoffmatratze schont Ihren Rücken und Nacken, da sie sich optimal an den Körper anschmiegt. In besonderem Maße gilt dies für die Visco-Matratze, die auch viskoelastische Matratze genannt wird.

Bei dieser Matratzenart besteht die obere Schicht aus Viscoschaum (Was ist das?). Dieser sorgt dafür, dass beim Aufliegen ein Abdruck auf der Oberfläche entsteht, der erst allmählich wieder in die ursprüngliche Form zurückkehrt.

Viele Menschen empfinden diese spezielle Anschmiegsamkeit des Matratzenmaterials als sehr angenehm. Grundsätzlich entspannen alle Schaumstoffmatratzen gut und wirken sich durch ihre hohe Punktelastizität positiv auf die Durchblutung aus.

Lediglich bei einer Neigung zu starkem Schwitzen ist eine solche Matratze vielleicht nicht die richtige für Sie.

Durch die hohe Wärmespeicherung kann es hierbei passieren, dass die Flüssigkeit nicht schnell genug absorbiert wird, wodurch das Wohlbefinden bei der Nachtruhe leiden könnte. Auf jeden Fall ist bei dieser Matratzenart unbedingt ein regelmäßiges Auslüften der Matratze nötig.

Hier entlang zu den besten Kaltschaummatratzen

Latexmatratzen

Latexmatratzen können aus Naturlatex oder aus künstlich hergestelltem Latex bestehen. Natürliches Latex stammt vom Hevea-Brasiliensis-Baum. Eine Latexmatratze darf nur dann als Naturlatexmatratze bezeichnet werden, wenn ihr Material sich ausschließlich aus Naturpolymeren sowie 5 % Vulkanisierungsmittel aus Salzen und Schwefel zusammensetzt.

Latexmatratze

Die Vulkanisation ist ein chemisch-technisches Verfahren für die Herstellung von Latex, bei dem die Substanz zusammen mit einem besagten Vulkanisationsmittel auf 120 bis 160° C erhitzt wird. Dadurch erhält Latex seine elastische Konsistenz, damit die fertige Matratze später die optimalen Eigenschaften erhält.

Naturlatexmatratzen weisen übrigens eine höhere Punktelastizität auf als Matratzen aus künstlichem Latex. Dafür kann die Bildung eines künstlichen Geruchs - ebenso wie es bei Kaltschaummatratzen der Fall sein kann - insbesondere bei neuen Matratzen aus künstlichem Latex etwas größer sein.

Die Vorteile von Latexmatratzen liegen ganz klar im sehr guten Liegekomfort, der Anpassungsfähigkeit der Matratzenoberfläche an den menschlichen Körper, der optimalen Federung und der Hygiene. Für ein noch besseres Raumklima gibt es spezielle Matratzenmodelle mit Luftkanälen.

Diese empfehlen sich besonders, wenn Sie durch das nicht gerade handliche Raumgewicht zwischen 70 und 90 kg pro Kubikmeter Schwierigkeiten beim Lüften einer solchen Matratze haben. Zudem sind Latexmatratzen häufig in Liegezonen eingeteilt, so dass Sie auch als Seiten- oder Bauchschläfer bequem darauf liegen können. Sie passen auf alle Lattenroste, selbst auf funktionelle Lattenroste, und halten lange.

Hier entlang zu den besten Latexmatratzen

Welche Hersteller bieten gute Matratzen?

Die teuerste Matratze ist nicht automatisch die beste. Dies fand die Stiftung Warentest bei ihrem Matratzentest im September 2015 heraus, bei dem teure Matratzen auf Herz und Nieren geprüft wurden.

So erzielte sogar einer der Testsieger, die Gelschaummatratze Swissflex Versa 20, die durchschnittlich 860 Euro kostet, insgesamt lediglich die Note 2,5. Etwas besser schnitt die Naturlatexmatratze Supra-Comfort der Marke Allnatura für 640 Euro ab.

Die teuersten Matratzen wie Technogel Piacere, die mit "Befriedigend" (3) benotet wurde, und die Matratze MLine Slow Motion III von Matratzen Concord bildeten hingegen bei diesem Test die Schlusslichter.

Bemängelt wurde ausgerechnet bei diesen Matratzen die unzureichende Robustheit. Sie waren also rasch durchgelegen.

Gute Matratzen finden Sie auch im mittleren bis günstigen Preissegment im Bereich von über 100 bis 700 Euro. Qualitativ hochwertige Federkern- und Taschenfederkernmatratzen zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis bieten beispielsweise die Hersteller Hukla, Badenia und Frankenstolz.

Aber auch die Taschenfederkernmatratzen von Rummel, Vito Rubin und Schlaraffia überzeugen sowohl in Bezug auf die Bequemlichkeit beim Liegen als auch in puncto Langlebigkeit sowie von den gesundheitlichen und Umweltkriterien her.

Von Hukla und Badenia finden Sie auch eine Auswahl an Schaumstoffmatratzen. Doch auch Breckle bietet sehr gute Schaumstoffmatratzen, wie zum Beispiel die 7-Zonen-Matratze Breckle Ergoline.

Die Myrbacka Memoryschaummatratze (ein anderes Wort für Viscoschaummatratze), die für ca. 300 Euro bei Ikea erhältlich ist, überzeugt ebenfalls noch mit einem guten Testergebnis. Dibapur hingegen hebt sich durch sein hochwertiges Angebot an orthopädischen Kaltschaummatratzen ab.

In anderen Tests überzeugten des Weiteren die Matratzen der Marken Emma und Filip Lenz beim Liegekomfort besonders. Die Ravensberger Softwelle Matratzen wiederum punkten mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Bei den Latexmatratzen bieten etwa die Hersteller Alliance Möbel, Allnatura, Billerbeck, Dänisches Bettenlager, Dormabell, Dunlopillo und viele weitere.

Alternativ zu einer separaten Matratze können Sie auch ein Boxspringbett kaufen. Bei diesen ist die Matratze praktisch schon mit dabei.

Boxspringbetten sind teilweise schon ab etwa 500 Euro aufwärts erhältlich, kosten also auf manchen Webportalen genauso viel, als wenn Sie eine einzelne Matratze für ein bestehendes Bett erwerben oder das Bett und die Matratze getrennt kaufen.

Natürlich sind auch komfortable Boxspringbetten für über 1.000 Euro zu haben. Es gibt Boxspringbetten mit Taschenfederkern- und Kaltschaummatratzen sowie solche mit 7-Zonen-Matratzen, zum Beispiel von Breckle.

Das sollten Sie vor dem Kauf einer Matratze unbedingt beachten

Es gibt bei den Dingen, welche Sie beachten sollten zwei Unterteilung. Einmal handelt es sich um den Zeitraum vor dem Kauf und dann um den Zeitraum während des Kaufes.

Vor dem Kauf gilt es vor allem zu überlegen, welche Matratze am besten für Sie geeignet ist. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten. Über die Möglichkeiten sollten Sie sich informieren, damit Sie während des Kaufes nicht zu überfordert mit den vielen Möglichkeiten sind.

Ebenfalls sollten Sie sich vor dem Kauf Gedanken darüber machen, welche Größe die Matratze besitzen sollte. Hierbei gibt es ja bekanntlicher Weise verschiedene Ausführungen. Diese Überlegung ist sehr wichtig, da Sie so die Produkte aus der Auswahl herausnehmen können, welche die geforderte Größe nicht besitzen.

Während des Kaufes sollten Sie hingegen auf die Qualität der Matratze achten. Dies ist sehr wichtig, da Sie so die Gefahr eines schnellen Verschleiß verhindern können. Ebenfalls sollten Sie unbedingt austesten ob die ausgewählte Matratze auch Ihren Anforderungen entspricht.

Dies tuen Sie indem Sie die Matratze probeliegen. Denn nur so können Sie die Gefahr eines Fehlkaufes verringern und sich somit Stress und auch Zeit sparen.

Wenn Sie sich an diesen Merkmalen und Aspekten orientieren wird es Ihnen sehr leicht fallen die richtige Matratze zu finden.

Fazit: Das Preis-Leistungsverhältnis sollte stimmen

Ich empfehle Ihnen, bei der Wahl einer adäquaten Matratze nicht nur auf den Preis zu achten geschweige denn auf die Anzahl Liegezonen, sondern darauf, dass die zu wählende Matratze Ihren körperlichen und gesundheitlichen Bedürfnissen entspricht.

Entscheidend ist, dass die Matratze für Sie bequem ist, und nicht, wie viele Liegezonen sie hat. Vergleichen Sie in Ruhe verschiedene Matratzenangebote nach Ihren und den in diesem Kaufratgeber genannten Kriterien, bevor Sie sich entscheiden.

Und vergleichen Sie auch die Angebote der für Sie interessanten Matratzen in den verschiedenen Shops. Hier gibt es teilweise Preisunterschiede von einigen hundert Euro, so dass Sie durch den Vergleich bares Geld sparen können.

Bei Matratzen, deren Preis im vierstelligen Bereich liegt, sollten Sie sich gut überlegen, ob die Qualität und Langlebigkeit diesen Preis rechtfertigt.

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